ArtInCommons VR Gallery

Idee & Kontext
ArtInCommons ist eine kooperative Plattform für künstlerische Begegnungen im digitalen Raum.
Die Idee: Eine soziale und ästhetische Infrastruktur, in der Angebot und Bedürfnis sich treffen – und Projekte durch gemeinschaftliches Handeln entstehen.
Der virtuelle Raum wirkt zurück auf den physischen, indem er Beziehungen stiftet.
Autor*innenschaft wird fragmentiert – zugunsten kollektiver Resonanz.
Umsetzung & Technik
Zentrales Element ist eine 3D-Galerie mit immersiver Navigation, die als digitales Labor für kollaborative Kunstprozesse dient.
- Erstellung einer interaktiven VR-Umgebung mittels 360°-Fotografie
- Integration via Pannellum: Web-basiertes VR-Framework
- Interface-Design & Navigation mit Fokus auf Zugänglichkeit & Transparenz
- Einbindung von Videos, Texten, 3D-Werken & Netzwerkverbindungen
- Optimierung für Desktop & Mobile (WebXR ready)
- Kuratorisches Interface für dynamisches Hinzufügen neuer Inhalte
UX & Design
- Minimalistisches UI für maximale Lesbarkeit im immersiven Raum
- Fokus auf sanfte Übergänge, reduzierte Icons & präzise Typografie
- 3D-Raumkonzept als digitale Museografie:
Ausstellungen als Landschaft, nicht als Raster - Navigation über Klickflächen & Blicksteuerung (WebVR-kompatibel)
Wirkung & Bedeutung
- Aktivierung der Plattform als kollektives Ausstellungsformat
- Beitrag zur Diskussion um digitale Archive, Autor*innenschaft und Öffnung künstlerischer Räume
- Verbindung von dokumentarischer VR, Open Source Tools und sozialen Designstrategien
- Offenes System für weitere Ausstellungen, Workshops und Netzwerkprojekte
Perspektive
ArtInCommons ist kein Museum, sondern ein Möglichkeitsraum.
Die Plattform entwickelt ein neues Modell digitaler Präsenz – nicht als Ersatz, sondern als Verlängerung von Gemeinschaft und künstlerischem Austausch.
Technologie wird dabei nicht dekorativ eingesetzt, sondern als soziale Infrastruktur.
Die Galerie ist ein Prototyp für kollektive digitale Museografie:
fluid, zugänglich, erweiterbar.