ArtInCommons VR Gallery | Luis Negrón van Grieken - Media Artist & Live Cinema

ArtInCommons VR Gallery

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Idee & Kontext

ArtInCommons ist eine kooperative Plattform für künstlerische Begegnungen im digitalen Raum.
Die Idee: Eine soziale und ästhetische Infrastruktur, in der Angebot und Bedürfnis sich treffen – und Projekte durch gemeinschaftliches Handeln entstehen.

Der virtuelle Raum wirkt zurück auf den physischen, indem er Beziehungen stiftet.
Autor*innenschaft wird fragmentiert – zugunsten kollektiver Resonanz.

→ Zur Plattform


Umsetzung & Technik

Zentrales Element ist eine 3D-Galerie mit immersiver Navigation, die als digitales Labor für kollaborative Kunstprozesse dient.

  • Erstellung einer interaktiven VR-Umgebung mittels 360°-Fotografie
  • Integration via Pannellum: Web-basiertes VR-Framework
  • Interface-Design & Navigation mit Fokus auf Zugänglichkeit & Transparenz
  • Einbindung von Videos, Texten, 3D-Werken & Netzwerkverbindungen
  • Optimierung für Desktop & Mobile (WebXR ready)
  • Kuratorisches Interface für dynamisches Hinzufügen neuer Inhalte

UX & Design

  • Minimalistisches UI für maximale Lesbarkeit im immersiven Raum
  • Fokus auf sanfte Übergänge, reduzierte Icons & präzise Typografie
  • 3D-Raumkonzept als digitale Museografie:
    Ausstellungen als Landschaft, nicht als Raster
  • Navigation über Klickflächen & Blicksteuerung (WebVR-kompatibel)

Wirkung & Bedeutung

  • Aktivierung der Plattform als kollektives Ausstellungsformat
  • Beitrag zur Diskussion um digitale Archive, Autor*innenschaft und Öffnung künstlerischer Räume
  • Verbindung von dokumentarischer VR, Open Source Tools und sozialen Designstrategien
  • Offenes System für weitere Ausstellungen, Workshops und Netzwerkprojekte

Perspektive

ArtInCommons ist kein Museum, sondern ein Möglichkeitsraum.
Die Plattform entwickelt ein neues Modell digitaler Präsenz – nicht als Ersatz, sondern als Verlängerung von Gemeinschaft und künstlerischem Austausch.
Technologie wird dabei nicht dekorativ eingesetzt, sondern als soziale Infrastruktur.

Die Galerie ist ein Prototyp für kollektive digitale Museografie:
fluid, zugänglich, erweiterbar.